23.09.2016 Rosenheim Seite 135 0

Zweigstelle Rosenheim

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Im Jahr 1969 befasste sich der Leiter der Stadtwerke Rosenheim, Herr Paul Brunner, damit, dass aus unserer Region wegen der räumlichen Entfernung zu München kaum jemand an Veranstaltungen des VDE teilnehmen wollte oder konnte. Herr Brunner setzte sich dann für die ca. 50 Mitglieder in und um Rosenheim ein und gründete 1970 die VDE Zweigstelle Rosenheim mit dem Sitz Am Innreit 4 im Hause der Stadtwerke Rosenheim. Ab diesem Zeitpunkt fanden regelmäßig pro Jahr etwa 4 – 5 Vortragsveranstaltungen und meistens eine Exkursion statt.

1988 übergab Herr Brunner, der zu dieser Zeit schon einige Jahre im Ruhestand war, die Leitung der VDE Zweigstelle an Herrn Peter Häusler, der sein Nachfolger bei den Stadtwerken Rosenheim war. 1989 sprach Herr Prof. Heinz Löw, der damals Vorstandsmitglied der Isar-Amperwerke AG München und einige Zeit vorher 1. Vorsitzender des VDE Bezirksvereins Südbayern war, Walter Ram an, ob er die Leitung der Zweigstelle weiterführen könnte. Herr Häusler sollte bei den Stadtwerken Rosenheim mit zusätzlichen Aufgaben betraut werden und konnte dadurch für die ehrenamtlichen VDE-Aufgaben nicht mehr zur Verfügung stehen.

Im Februar 1990 übernahm dann Walter Ram dieses Ehrenamt. Ab diesem Zeitpunkt war die Adresse der Zweigstelle dann die der Regionaldirekton Rosenheim der Isar-Amperwerke AG in der Möslstraße 25 in Rosenheim.

1972 gründete der Verein Deutscher Ingenieure VDI eine Bezirksgruppe in Rosenheim. Bis etwa 1990 organisierten VDE und VDI Rosenheim jeweils getrennt und für sich ihre Veranstaltungen. Gemeinsam kam man nur bei mehreren „Herbstbällen“ unter der Bezeichnung „TWV = Technisch-wissenschaftliche Vereine“ im Bad Aiblinger Kurhaus zusammen. Auch der Verband der REFA-Fachleute beteiligte sich an diesen gesellschaftlich interessanten Festabenden.

Seit etwa 1990 schlossen sich dann die Rosenheimer Bezirksgruppen des VDI und REFA mit dem VDE zusammen und organisierten Vorträge und Exkursionen immer gemeinsam. Nach einigen Jahren guter Zusammenarbeit ist beim Beginn des Ruhestands eines bis dahin sehr aktiven REFA-Mitgliedes dieser Verband aus dem Team ausgeschieden, weil es leider keinen Nachfolger gab.

Aus den Isar-Amperwerken wurde durch Fusion mit anderen bayerischen Energieversorgungsunternehmen im Jahr 2003 die E.ON Bayern AG mit der neuen Adresse Geigelsteinstraße 2 in Kolbermoor. Walter Ram leitete bis zum Beginn seines Ruhestandes im Jahr 2008 auch von Kolbermoor aus die VDE Zweigstelle Rosenheim weiter.

Dipl.-Ing. Rainer Vogt, Projektleiter im Bereich Rundfunksendeantennen beim Rosenheimer Antennenhersteller und führenden High-Tech-Unternehmen der Kommunikationstechnik, der Kathrein Werke KG, übernahm dann dieses Ehrenamt und führt nun seit mehr als 2 Jahren diese Zweigstelle erfolgreich weiter.

Die positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppierungen haben durch das Engagement der VDI Bezirksgruppe Rosenheim noch eine erfreuliche Erweiterung des gemeinsamen Teams zur Folge: Auch die Hochschule Rosenheim konnte nun in die Teamarbeit eingebunden werden. So konnten schon viele Vorträge und auch Veranstaltungen, z. B. die Teilnahme an mehreren Industriekontaktmessen der Hochschule ( IKoRo ) oder die Organisation und Realisierung einiger Schülerforen, in den Räumen der Hochschule stattfinden.

Die Zahl der Mitglieder, die der VDE Zweigstelle Rosenheim auf Grund ihrer Adressen und damit der zumutbaren Entfernungen für Fahrten zu Vorträgen und Veranstaltungen zugeordnet werden können, ist derzeit bei etwa 130.

Neben der Fortführung der sehr guten Arbeit im Team mit den Vertretern des VDI steht die Gewinnung neuer Mitglieder für den VDE Rosenheim im Vordergrund. Als Hochschulstadt bietet Rosenheim hier sicherlich ein großes Potential. Mit der aktiven Unterstützung der Jungmitgliedervertreter/ Hochschulgruppe des Bezirksvereins Südbayerns in München müssen wir beispielsweise auf der IKORO Präsenz zeigen, um junge Mitglieder für den VDE zu gewinnen.


Dipl.-Ing. Rainer Vogt
Leiter der VDE Zweigstelle Rosenheim

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